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DIN-EN ISO 9001
Als „Berliner Wandleuchten“ bezeichnet man klassisch-historische Fassadenleuchten, wie sie im Berliner Straßenbild seit dem 19. und frühen 20. Jahrhundert prägend sind. Typisch ist ein dekorativer Wandarm (Konsole) an der Fassade, der einen laternenförmigen Leuchtenkopf trägt. Diese Leuchten ergänzen oder ersetzen freistehende Masten dort, wo Gehwegbreiten, Denkmalschutz oder architektonische Gestaltung eine an die Fassade gebundene Lösung verlangen – etwa an Altbaufassaden, Portalbereichen, Arkaden, Innenhöfen oder entlang schmaler Gassen.
Charakteristisch sind gegossene Ornamente und geschwungene Wandarme, ein klar oder opal verglaster Laternenkörper und eine warmtonige Lichtwirkung, die den Stadtraum atmosphärisch und fußgängerfreundlich ausleuchtet. Historisch wurden Berliner Wandleuchten mit Gas oder Glühlampen betrieben; heute setzen wir bei HAHN Licht auf effiziente LED-Module in warmen Farbtemperaturen (typisch 2200–3000 K) mit passender Optik und Abschirmung für blendfreie, normgerechte Beleuchtung. So verbinden wir das originale Erscheinungsbild mit moderner Technik, Dimmung (z. B. Zeitprofil), optionalem Lichtmanagement und langlebiger, servicefreundlicher Konstruktion.
In der Ausführung verwenden wir robuste Materialien wie Aluminiumguss oder Stahl für den Wandarm, ESG- oder Acrylgläser für den Leuchtenkörper sowie eine korrosionsbeständige Oberfläche (z. B. KTL plus Pulverbeschichtung in RAL-Farben wie Schwarz, Tiefgrün oder DB703). Schutzarten bis IP65 und Schlagfestigkeit bis IK08 sind üblich; die Montage erfolgt über eine statisch ausgelegte Konsolenplatte mit chemischen oder Schwerlastankern. Übliche Ausladung liegt je nach Modell zwischen etwa 500 und 900 mm, die Montagehöhe häufig zwischen 2,5 und 3,5 m – immer abgestimmt auf Fassadenstruktur, Gehwegbreite und gewünschte Lichtverteilung.
Als Hersteller historischer Leuchten entwickeln und fertigen wir bei HAHN Licht Berliner Wandleuchten als System: Wandarme in unterschiedlichen Längen und Ziergraden, kombinierbar mit passenden Laternenköpfen, Glasvarianten und LED-Bestückungen. So können wir Farbton, Lichtstärke, Optik (symmetrisch/asymmetrisch, Cut-Off), Befestigung und Zubehör (Haubenöffnung, DALI-Treiber, Dämmerungsschalter) projektspezifisch konfigurieren – bei denkmalgeschützten Vorhaben auch als detailgetreue Replik nach historischem Vorbild.
Wenn Sie möchten, empfehlen wir Ihnen gern eine passende Berliner Wandleuchte für Ihr Objekt – inklusive Lichtberechnung, Musteroberfläche und Abstimmung mit dem Denkmalschutz.
Berliner Wandleuchten sind eng mit der Bebauung des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts verbunden. Ihr laternenförmiger Kopf und der geschwungene Wandarm schließen optisch die Lücke zwischen Gebäude und Straße. Sie eignen sich überall dort, wo Masten stören würden oder der Raum knapp ist: an Altbaufassaden, Portalen, Passagen, Arkaden, Höfen und schmalen Gassen. Sie strukturieren Eingänge, lenken Wege und schaffen eine warme, einladende Abendstimmung, ohne die Architektur zu überstrahlen. Gerade in historischen Ensembles wirken sie verbindend, in moderner Umgebung setzen sie ein ruhiges, klassisches Gegengewicht.
Die Spannweite reicht von zurückhaltendem Schwarz oder dunklen Eisenglimmertönen über dezentes Silber bis hin zu glänzenden Chrom-Anmutungen und warmen Messingtönen. Dunkle Farben betonen die Kontur des Wandarms und lassen der Fassade den Vortritt. Silber und Grau wirken sachlich und zeitlos, oft passend zu reduzierten, hellen Fassaden. Chromartige Anmutungen setzen ein repräsentatives Highlight in halbgeschützten Bereichen. Messing – ob poliert, brüniert oder patiniert – bringt einen historischen, warmen Charakter ins Spiel. Entscheidend ist, wie stark die Leuchte auffallen soll und wie gut die Oberfläche zur Materialität der Fassade passt.
Das Herzstück ist ein warmes, ruhiges Licht, das Gesichter freundlich zeigt, Farben natürlich wirken lässt und gleichzeitig blendfrei bleibt. Dafür werden Leuchtenköpfe so gestaltet, dass das Licht nach unten und zur Seite geführt wird, während direkte Einblicke in die helle Lichtquelle reduziert werden. Diffusor- oder Glasvarianten sorgen für eine weiche Helligkeitsverteilung, klare Gläser betonen den historischen Laternencharakter. Mit sanfter Dimmung lässt sich die Stimmung über den Abend anpassen – genug Orientierung, aber nie grell.
In sensiblen Bereichen zählt die Rücksicht auf Originalform, Proportion und Oberflächenwirkung. Gleichzeitig soll unnötiges Streulicht vermieden werden, damit Nachthimmel und Wohnräume geschützt bleiben. Gute Berliner Wandleuchten vereinen beide Anforderungen: Sie nehmen historische Vorbilder ernst, halten sich in der Fassade zurück und richten ihr Licht gezielt auf Gehwege, Treppen und Eingangsbereiche. Das Ergebnis ist ein ruhiges Nachtbild, in dem Menschen sicher unterwegs sind und die Architektur lesbar bleibt.
Zuerst lohnt der Blick auf die Fassadengliederung: Achsen, Gesimse, Fensterteilungen und Eingangssituationen geben den Takt vor. Wandleuchten sitzen idealerweise dort, wo sie Wege kreuzen, Adressen markieren oder Nischen öffnen. Die Montagehöhe orientiert sich an Proportion und Nutzung – niedrigere Setzungen wirken intim und gastfreundlich, höhere Setzungen betonen den Straßenraum. Die Abstände folgen dem Rhythmus der Architektur; gleichmäßige Wiederholungen beruhigen, bewusste Akzente vor Portalen oder Ecken setzen Orientierungspunkte.
Hinweis von HAHN Licht
Gern begleiten wir Sie von der ersten Idee bis zur abgestimmten Ausführung. Auf Basis Ihrer Fassade schlagen wir passende Berliner Wandleuchten mit stimmiger Oberfläche vor, erstellen Fotomontagen für die Wirkung am Abend und stimmen bei Bedarf mit der Denkmalpflege ab. So erhalten Sie eine Lösung, die Atmosphäre, Funktion und Gestalt überzeugend verbindet.
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