Wir präsentieren Ihnen eine Auswahl von Sonderleuchten
Wandleuchten, außen
Wandleuchten, Messing
Pendelleuchte, außen
Pendelleuchte, innen
Straßenbeleuchtung
Deckenleuchte
Deckenleuchten, Messing
Deckenleuchten, vergoldet
Kassettenleuchten
Kronleuchter Drm. 2,70 m
Kronleuchter Drm. 2,50 m
Kronleuchter Drm. 0,60 m
Kronleuchter + Wandleuchten
Treppenhausbeleuchtung
Brückenbeleuchtung, Kupfer
Objektbeleuchtung
Sockelleuchte, Kupfer
Leuchtensanierung 1
Leuchtensanierung 2
Leuchtensanierung 3
Wandleuchten, Messing
Pendelleuchte, außen
Pendelleuchte, innen
Straßenbeleuchtung
Deckenleuchte
Deckenleuchten, Messing
Deckenleuchten, vergoldet
Kassettenleuchten
Kronleuchter Drm. 2,70 m
Kronleuchter Drm. 2,50 m
Kronleuchter Drm. 0,60 m
Kronleuchter + Wandleuchten
Treppenhausbeleuchtung
Brückenbeleuchtung, Kupfer
Objektbeleuchtung
Sockelleuchte, Kupfer
Leuchtensanierung 1
Leuchtensanierung 2
Leuchtensanierung 3


Hotel Steigenberger Frankfurter Hof, Frankfurt/Main
Seit 130 Jahren ist die „First Lady“ der Hotels in Frankfurt/Main beispielhaft für Luxus und Komfort. Obwohl die Annehmlichkeiten der modernen Zeit natürlich inzwischen Einzug gehalten haben, wird die Pracht vergangener Tage in dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude sorgsam bewahrt.
Nach Vorgaben des Berliner Ingenieurbüros Kardorff Ingenieure fertigte Hahn-Licht eigens für dieses Objekt entworfene Sonderleuchten mit Wandarm, sowie zum System passende Pendelleuchten.
Sowohl die Angebotserstellung als auch die Fertigung eines ersten Musters erfolgte nach den Skizzen des Ingenieurbüros.
Erst bei der anschließenden Bemusterung wurden die endgültigen Maße der Leuchten, sowie Details hinsichtlich der gewünschten Ausführung der Wandarme festgelegt. Die Leuchten wurden aus robustem Edelstahl, der Leuchtenfuß und die Wandarme aus Stahl feuerverzinkt angefertigt. Für die Herstellung der Zierornamente an den Wandarmen wurde Bandstahl von Hand gebogen. Das Material der Zierspitzen ist ein Aluminiumgussteil und stammt aus dem Standardsortiment von Hahn-Licht. Die Oberflächen erhielten eine hochglänzende schwarze Pulverbeschichtung. Die Glasscheiben mit dem umlaufenden Facettenschliff sorgen für die hochwertige und besondere Wirkung der Leuchten im beleuchteten, wie auch unbeleuchteten Zustand.
Geschäftshaus, Berlin
Für das Foyer des Geschäftshauses am Hohenzollerndamm wurden Wandleuchten aus dem Bestand komplett überarbeitet, analog zu den vorhandenen Leuchten fertigte Hahn-Licht zwei weitere Leuchten an. Die Leuchten befinden sich im Eingangsbereich und in den Treppenhäusern. Bei der Restaurierung der Leuchten wurden diese komplett demontiert. Die Messingteile wurden neu poliert und mit Klarlack lackiert. Der komplette elektrische Einsatz wurde für eine energiesparende Kompaktleuchtstofflampe TC-L 55 Watt erneuert. Die Lampe wird mit einem elektronischen Vorschaltgerät betrieben. Die Verglasung mittels 18 einzelner satinierter Glasstreifen erfolgte ebenfalls neu.
Schloss Alt-Biesdorf, Berlin
Im Rahmen der denkmalgerechten Restaurierung des Schlosses Alt-Biesdorf erhielt Hahn-Licht zunächst zur ersten Preisorientierung von einem Berater der Stiftung eine Kopie eines historischen Fotos. Eine erste Kostenschätzung konnte hiernach kalkuliert werden. Auf Basis der danach vom Planungsbüro erstellten Zeichnung stellte Hahn-Licht ein Modell der Leuchte ohne Verglasung und Lampenbestückung her. Die Proportionen konnten hiermit vor Ort, in Abstimmung mit der Stiftung und der Denkmalschutzbehörde sowie dem Planungsbüro begutachtet werden. Details, wie die gewünschte Verglasung, Deckenanbindung, Kettenart und -länge sowie die genaue Ausführung, wurden hiernach festgelegt. Für die maximal mögliche Lampenbestückung wurden Temperaturmessungen vorgenommen. Hierbei ergab sich als Lösung für eine gleichmäßige Ausleuchtung die Bestückung mit 4 Kompaktleuchtstofflampen 55 Watt, betrieben mit EVG. Die Pendelleuchte in achteckiger Grundform wurde mit satinierten Kunststoffscheiben verglast, um sie vandalismusresistent auszuführen.
Hotel de Rome, Berlin
Passend zu den riesigen Leuchten und Sitzmöbeln in der Lobby fertigte Hahn-Licht für den direkten Eingangsbereich eine übergroße Pendelleuchte, welche direkt über der Eingangstreppe hängt, und diese beleuchtet.
Der Leuchtenkorpus ist 1 m hoch und 70 cm breit. Das Material ist nichtrostender Edelstahl, RAL 9005 (schwarz) beschichtet. Sie wurde nach maßlichen Vorgaben angefertigt und mit einem Messing-Drahtgewebe „verglast“. Hierdurch wird ein ganz besonderer Effekt erzielt: Das Licht ergießt sich warm auf den Treppenbereich, es blendet nicht, und dennoch wird eine ausreichende Beleuchtungssituation geschaffen. Eine Fassung E 27, mittig angeordnet, dient der Notbeleuchtung. Weitere 5 Fassungen E 27 sind kreuzförmig in der Leuchte angeordnet und dienen der Allgemeinbeleuchtung.
Erneuerung der Straßenbeleuchtung im Bereich des Kurhauses in Wiesbaden 1999
Im Rahmen der Sanierungsmaßnahme Christian-Zais-Straße wurde an HAHN-LICHT die Anfrage gestellt auf Basis alter Fotounterlagen eine Hängeleuchte, Ausleger und Ziermast mit LPH 8m zu rekonstruieren. In Zusammenarbeit mit den ansässigen Kurbetrieben und dem Betreiber, der Stadt Wiesbaden, gelang es HAHN-LICHT aus der Serienleuchte A 17 eine Sonderform "Wiesbaden" zu entwickeln, welche der historischen Vorlage entsprach, versehen mit der bereits bestehenden und bewährten Lichttechnik. Der Ausleger und Mast wurden ebenfalls entsprechend der alten Vorlagen entwickelt.
Entsprechend der DIN wurden lichttechn. Berechnungen durchgeführt um die erforderliche Bestückung und die Lichtpunktabstände zu ermitteln.
„IL Calice“, Berlin
Für das Wein-Restaurant „IL Calice“ in Berlin-Charlottenburg fertigte HAHN-LICHT einen traubenförmigen Kronleuchter nach Entwürfen der Architektin Barbara Tyrra Bragato. Die Angebotskalkulation konnte direkt nach diesen Vorgaben erfolgen. Ein dem Grunde nach schlichtes System, bestehend aus unterschiedlich gebogenen und miteinander verschweißten Rohren, die anschließend grundiert und lackiert wurden, verschafft der Atmosphäre des Verkaufsraumes dennoch ein ganz eigenes und individuelles Ambiente: Der Leuchter wurde mit ca. 500 Degustationsgläsern behangen. Im Inneren des Leuchters wurden mehrere Porzellanfassungen E 27 für die Beleuchtung angeordnet.
Ellington Hotel, Berlin
Im Rahmen der behutsamen Renovierung des denkmalgeschützten Gebäudes sollten vierarmige Messing-Deckenleuchter originalgetreu angefertigt werden. Lediglich 2 Stück der Originale waren noch vorhanden. Diese wurden sorgfältig restauriert und elektrisch neu ausgestattet.
Hahn-Licht gelang es, diverse dieser Leuchten mit handwerklichem Feingefühl detailgetreu nach dem Vorbild aus Messingblech, massiven Messingelementen und Messingdrückteilen herzustellen. Sie beleuchten nun sowohl den Eingangsbereich zu den Aufzügen im Retro-Design, als auch im Treppenhaus die jeweiligen Podeste. Gemäß der historischen Vorbilder sind die Leuchter mit Fassungen E 27, sowie mit klaren Glaskugeln ausgestattet. Die Originale sind nicht mehr von den „neuen“ Leuchten zu unterscheiden.
Fassbender & Rausch, Chocolatiers am Gendarmenmarkt, Berlin
Für das Schokoladenrestaurant wurde HAHN-LICHT angefragt, linsenförmige Metallschalen mit gelaserten Motiven und 24 Karat Blattgoldauflage zu fertigen, die der indirekten Beleuchtung dienen sollten. Die zur Fertigung derartiger Schalen herkömmliche Methode des Metallverformens - das Metalldrücken - konnte aufgrund der enormen Werkzeugkosten und deren Anfertigungszeit für dieses Objekt nicht angewendet werden. HAHN-LICHT fand eine Alternative in Gestalt von Böden aus dem Behälterbau. Innerhalb kürzester Zeit konnten linsenförmige Schalen aus V4A Edelstahl angefertigt werden, die den maßlichen Vorgaben relativ genau entsprachen.
Im weiteren Verlauf der Preisverhandlungen einigte man sich darauf, aus Kostengründen lediglich ein Motiv lasern zu lassen. Anschließend wurden die nötigen Schweißarbeiten fertiggestellt. Das Beschichten mit Blattgold erfolgte durch einen Berliner Spezialbetrieb.
Hierfür wird das Blattgold mit einem Anlegeöl auf das zu vergoldende Teil aufgelegt und kann anschließend gegen Witterungseinflüsse auch mit Klarlack geschützt werden. In diesem Falle erfolgte auf konkreten Kundenwunsch keine weitere Oberflächenbehandlung.
Alter Elbtunnel, Hamburg
Der Alte Elbtunnel ist 426,5 m lang und verbindet die Innenstadt bei den Sankt Pauli Landungsbrücken mit Steinwerder. Er ist der erste Flusstunnel auf dem europäischen Kontinent und galt bei seiner Eröffnung am 7. September 1911 als technische Sensation. Er steht seit 2003 unter Denkmalschutz. Erwähnenswert ist, dass der Tunnel über keine Zufahrtsrampen verfügt. Die Fahrzeuge werden statt dessen am Anfang und Ende des Tunnels mit Autoaufzügen jeweils 24 m in die Tiefe befördert oder aus ihr gehoben. Für den Antrieb der Fahrkörbe ist auf jeder Seite ein Eingangsgebäude errichtet worden.
Bereits Mitte der 80er Jahre entwarf Herr Dr. Roessler seine kassettenförmigen Leuchten für die Tunnelröhre. In Anlehnung und zur besonderen Unterstreichung der typischen hanseatischen Jugendstilbilder entschied er sich wohl für diese Grundform. Fa. Hahn fertigte die Leuchten seinerzeit aus V4A, die Verglasung erfolgte aus Kunststoff, eine Bestückung mit Kompaktleuchtstofflampen sorgt seitdem für die Ausleuchtung im historischen Stil der Tunnelröhren. Die Beleuchtung wurde 1991/1992 erneuert.
Schon zu Beginn des Jahres 2000 begann die Planung durch Herrn Dr. Roessler für weitere Leuchten in ähnlichem Stil für die Grundinstandsetzung der Schachtbauwerke Steinwerder und St. Pauli. In Zusammenarbeit mit HAHN-LICHT entwickelte er diverse, den unterschiedlichen Beleuchtungszwecken dienende Varianten von Mast-, Pendel- und Wandleuchten in unterschiedlichen Größen und Bestückungen.
Nach der öffentlichen Ausschreibung im Jahre 2003 erhielt Hahn-Licht den Zuschlag. Zu diesem Zeitpunkt war bedauerlicherweise Herr Dr. Roessler bereits verstorben. Um das Andenken an ihn zu bewahren, und die Planungen in seinem Sinne zu Ende zu führen, übernahm das Büro Weiser und Wiechers die Planungsaufgaben für dieses Objekt.
Es wurden Leuchten nach den ursprünglichen Entwürfen, formal passend zu den Leuchten der Tunnelröhren, jedoch angepasst an die jeweiligen lichttechnischen Erfordernisse gefertigt.
Sämtlichst sind sie bestückt mit Kompaktleuchtstofflampen. Zum Teil werden Reflektoren eingesetzt, um die Lichtwirkung und Ausleuchtung zu optimieren. Rund die Hälfte der Leuchten sind mit dezentralen Notlicht-Einbausätzen, mit integrierter Funktions- und Störungsüberwachung, mit Adressbaustein und Auskopplung zur zentralen Meldung und Überwachung der Fa. INOTEC ausgestattet. Das „bewährte“ Material V4A wurde ebenfalls für den Leuchtenkorpus verwendet. Die Verglasung ist nach diversen Beleuchtungsproben mit 4 mm starkem, UV-beständigem opalweißem PC ausgeführt worden. Die Leuchten sind in einer vandalismusresistenten Ausführung sowie der Schutzart IP 54 ausgeführt.
Gemeindesaal evangelische Johanneskirche Frohnau, Berlin
Für diese Kirche sollte ein System entwickelt werden, bei dem die denkmalgeschützten Kugelleuchten mit schmiedeeisernem Baldachin mittig in neue Kronleuchter integriert werden. In Zusammenarbeit mit dem Architekten und der Kirche wurde ein System verchromter Rohre und Abstandshalter entworfen, womit Leuchter in 2 Größen realisiert werden konnten. Bei der großen Ausführung kam ein äußerer Durchmesser von 2,70 m und für den inneren Ring ein Durchmesser von 1,50 m zum Einsatz. Bei den kleinen Kronleuchtern wurde das grundsätzliche System übernommen, es entfiel lediglich der äussere Ring. Die Teile für die großen Ringe konnten nur in Einzelteilen angeliefert werden. Erst vor Ort im Gemeindesaal erfolgte die Montage und die elektrische Verdrahtung, sowie das Zusammensetzen mit den denkmalgeschützten Kugelleuchten. Die Ringe sind mit je 4 Stück zueinander versetzt angeordneten Fassungen versehen. Die Beleuchtung erfolgt mit energiesparenden 18 Watt Kompaktleuchtstofflampen, betrieben mit dimmbaren EVGs.
Kulturhaus Mitte, Berlin
Für diesen Veranstaltungsort, in dem regelmäßig kulturelle und künstlerische Veranstaltungen stattfinden, suchte das Bezirksamt Mitte zur Ausleuchtung des großen Veranstaltungsraumes einen Kronleuchter. Hahn-Licht schlug für den ca. 15 x 10 m großen Raum einen schlichten Kronleuchter mit einem Durchmesser von 2,50 m vor.
Basis der Konstruktion war ein bei Hahn-Licht erfolgreiches und vielfach einsetzbares Konzept:
An einem zum Kreis gebogenen L-Profil werden die erforderliche Anzahl der zylindrischen Fassungsaufnahmen positioniert. Der Durchmesser und die Höhe der Fassungshalter werden an die jeweils gewünschte Lampenbestückung angepasst. Als Sichtschutz zur innenliegenden elektrischen Verdrahtung kann umlaufend ein Blendrand angebracht werden.
Die lichttechnischen Berechnungen ergaben für die Aula des Kulturhauses eine Lampenbestückung mit 16 nach unten gerichteten Globelampen. Durch die zusätzliche Indirektbeleuchtung mittels nach oben gerichteter Halogen-Reflektorlampen wird eine ausreichende Beleuchtungsstärke erreicht.
Nach der Genehmigung des Denkmalschutzes, erfolgte die Ausführung gemäß dem Vorschlag. Lediglich das Maß des Außendurchmessers musste auf 2,20 m verringert werden, da die lichte Breite der Türen kein größeres Maß zuließ.
Repräsentatives Treppenhaus, Berlin
Für das enge und tiefe Treppenhaus in Berlin-Charlottenburg wurde zur Ausleuchtung der sehr dekorativen Wandbilder ein Leuchter aus poliertem Messing gewünscht, da die vorhandene Leuchte keine ausreichende Ausleuchtung gewährleistete. Angepasst an die knappe Gesamtbreite von nur 2 Metern wurde ein Durchmesser von 600 mm für den neuen Leuchter festgelegt. Hieraus ergab sich die Anzahl der erforderlichen Fassungen und Lampen.
Ein Messingprofil sorgt für die Kabelführung und gleichzeitig für die Aufnahme der Fassungsrohre. Die direkte Beleuchtung erfolgt über Globelampen mit Fassung E 27. Die zusätzliche indirekte Beleuchtung wird mittels Halogenreflektorlampen erreicht. Die Lampen sind in 3 getrennten Schaltkreisen geklemmt. Sowohl die erforderlichen U-Profile, als auch die Rohre werden von Hahn-Licht, wenn es keine Standardmaße sind, angefertigt.
Das Polieren des Messings und das anschließende Beschichten mit Klarlack sorgt für einen nachhaltigen Schutz der Oberfläche.
Katholische Kirche St. Theresia vom Kinde Jesu, Berlin
Für die Komplettsanierung der Beleuchtungsanlage im Kirchenschiff, auf der Empore und im Treppenbereich wurden kleinere, mehrarmige Leuchter, sowie zum System passende 1-armige und 2-armige Wandleuchten gesucht. Aufgrund unterschiedlicher Deckenhöhen wurden zusätzlich passende Deckenleuchten zur direkten Montage mit einem Meter Rohrpendel gefertigt. Die Leuchten sind mit energiesparenden Globelampen ausgestattet, die mehrarmigen Leuchter zusätzlich nach oben mit Halogen- Reflektorlampen für indirekte Beleuchtung. Sowohl eine Pendelleuchte als auch die später ausgeführte Beschichtung in Sonnengold wurden im Vorfeld bemustert.
Treppenbeleuchtung Ullsteinhaus, Berlin
Für eines der Treppenhäuser des Ullsteinhauses fertigte Hahn- Licht vor vielen Jahren eine außergewöhnliche Treppenhausleuchte. Sie erstreckt sich über die gesamten Etagen und hängt mittig im Treppenauge. In den Messing-Knotenpunkten wurden die Vorschaltgeräte für den Betrieb der Lampen untergebracht. Gleichzeitig verbinden sie mittels Verschraubungen zueinander die einzelnen Elemente der Leuchte.
Die Verarbeitung solider und hochwertiger Materialien sorgt dafür, dass die Beleuchtung auch heute noch – nach über 20 Jahren – ein attraktiver Blickfang ist.
Kupfer-Brückenleuchte, Holland
Für die Fertigung dieser Brücken-Sonderleuchten lag Hahn-Licht lediglich ein skizzenähnlicher Entwurf vor und die Vorgabe, dass das außen sichtbare Material Kupferblech sein soll. Die Leuchten wurden in zwei verschiedenen Breiten – 600 mm und 730 mm – sowie jeweils mit einer Länge von 1,20 m gefertigt, und bestehen aus einer innen liegenden feuerverzinkten Stahlkonstruktion. Diese wurde von aussen komplett mit Kupferblech verkleidet.
Sämtliche fertigungsrelevanten Details wurden parallel zur Fertigung mit dem Kunden besprochen, per Email Fotos versandt etc. Die Beleuchtung erfolgt mittels LEDs. Die Verglasung der runden Lichtaustritte mit maritimem Charakter wurden mit opalweißen PC-Scheiben ausgestattet, um eine blendfreie Beleuchtung zu gewährleisten. Die seitlichen Lichtaustritte wurden mit klarem Polycarbonat verglast.
Beleuchtung des sowjetischen Ehrenmals, Treptower Park, 2005
Das als Friedhof und Gedenkstätte für die im Kampf um Berlin gefallenen Sowjetsoldaten, nach Plänen des Bildhauers Jewgeni Wutschetitsch und des Architekten Jakow Belopolski Ehrenmal wurde von 1947-49 errichtet. Im zentralen Teil des Ensembles befindet sich der Ehrenhain mit dem Mausoleumshügel, auf dem sich die etwa 30 m hohe Bronzeskulptur des Rotarmisten befindet.
Der Sockel des Rotarmistenstandbildes ist über eine Treppe erreichbar und begehbar. Der Raum ist mit einem Mosaik rundum ausgekleidet. An der Decke der Krypta befindet sich ein beleuchteter Stern, bestehend aus einem an der Decke verankertem massivem Stahlgestell in welchem rote und weiße Einzelgläser gehalten sind, mittig befindet sich ein rundes Glas mit einer Gravur des Kreml.
Zur Beleuchtung dienten bisher Allgebrauchslampen. Im Zuge der Restaurierung wurde die Beleuchtung des Sterns erneuert. HAHN-LICHT fertigte Sonderleuchten aus nichtrostendem Edelstahl mit unterschiedlichen Lichtaustrittsöffnungen zur Anstrahlung der einzelnen Segmente. Speziell gefertigte, und in verschiedenen Beleuchtungsproben entwickelte Reflektoren bieten eine dimmbare Anstrahlung mit Halolux Ceram Lampen in verschiedenen Wattagen. Die Leuchten sind werkzeuglos für den Lampenwechsel zu öffnen, ein Herunterfallen der Verschlüsse, durch einzelne Sicherung derer, wird verhindert um die kostbaren Gläser zu schützen. Die Leuchten sind sowohl vertikal als horizontal schwenkbar, um den erforderlichen Winkel zur optimalen Ausleuchtung einstellen zu können.
Repräsentatives Wohnhaus, Hamburg
Für eine hochwertige und einzigartige Außenbeleuchtung suchte der Bauherr nach den Vorbildern, in Hamburg vorhandener historischer Pfeilerleuchten, eine äußerst individuelle Variante für sein Bauvorhaben. Es erfolgte eine zeichnerische Darstellung der vom Kunden gewünschten Ausführung. HAHN-LICHT konnte hiernach eine Kosten-Kalkulation für das Preisangebot erstellen.
Die Leuchte ist aus massiven Kupferteilen hergestellt worden. Auch bei diesem Projekt wurden während der laufenden Fertigung stets durch Austausch von Fotos per Email Einzelheiten und Details abgesprochen. Die Fertigung derartiger euchten erfordert sehr großes handwerkliches Können bis in das kleinste Detail.
Diverse Zierelemente wurden von Hand einzelgefertigt, verlötet und sorgsam verschliffen, weil die Anfertigung von Gussteilen in derartig kleiner Stückzahl wirtschaftlich nicht vertretbar war.
Die Beleuchtung wurde auf Basis modernster Grundlagen mit dimmbaren EVGs und energiesparender Kompaktleuchtstofflampenbestückung realisiert. Im oberen Bereich der Leuchte wurden orangefarbene LEDs integriert, die bei Öffnung des Tiefgaragen-Tores blinkend leuchten. Die Verglasung erfolgte mit 6 mm starken Verbundsicherheitsglasscheiben, welche durch das Bekleben mit einer speziellen Folie satiniert erscheinen. Die Kupfer-Oberflächen wurden sauber verschliffen, blieben jedoch sonst unbehandelt, um den Effekt der natürlichen Patina zu erzielen.
Volksbühne, Berlin
Im Rahmen der Grundsanierung der Berliner Volksbühne übernahm Hahnlicht die Restaurierung der vielzähligen Wand- und Deckenleuchten, sowie Kronleuchter. Wie auch bei anderen Bauvorhaben stellten sich erst nach genauerer Ansicht der Leuchten diverse Probleme dar. Viele Leuchtengläser waren beschädigt oder fehlten, Glasbehänge in unterschiedlichsten Formen und Ausführungen mussten neu beschafft und angefertigt werden. Es stellte sich in diesem Fall außerdem heraus, dass augenscheinliche Messingleuchten nicht aus Messing, sondern aus Stahl gefertigt wurden, der seinerzeit anschließend galvanisch vermessingt wurde. Ein Aufarbeiten der Oberflächen durch Polieren ist dann jedoch nicht ohne weiteres möglich, da die aufliegende sehr dünne Messingschicht hierbei beschädigt worden wäre.
Die aufwändigste Arbeit lag hier jedoch in der Aufarbeitung der Saalkrone. Der Leuchter, bestehend aus einem Stahlgestell mit innenliegend über 200 Fassungen E 27, wurde vor Ort komplett mit neuen Fassungen und elektrischen Leitungen versehen. Insgesamt ist die Anordnung der Fassungen im Leuchter in 6 Ringen angeordnet, die in 12 Schaltkreise aufgeteilt wurden. Des weiteren wurden die innenliegenden 5 Fassungen E 40 gegen 20 Fassungen E 27 als Arbeitslicht ersetzt. Die Saalkrone hat einen Durchmesser von etwa 4 Metern und ist ca. 3m hoch. Für die vor Ort auszuführenden Arbeiten wurde eine Arbeitsplattform im komplett eingerüsteten Zuschauersaal eingerichtet, von der aus die Arbeiten durchgeführt wurden.
Deutsches Theater, Berlin
Im Rahmen der umfangreichen Renovierungsarbeiten im Deutschen Theater mussten sämtliche Wand- und Deckenleuchten komplett restauriert und die elektrische Ausstattung erneuert werden.
Die Kalkulation derartiger Arbeiten gestaltet sich häufig sehr schwierig, da erst nach der Demontage der Leuchten vorher nicht erkennbare Beschädigungen sichtbar werden. Bei der erforderlichen Neuverdrahtung alter Leuchten entstehen häufig Probleme durch geänderte Bauformen der Fassungen, größere Kabeldurchmesser, Erhöhung der Gesamtanzahl an Zuleitungen durch Änderung auf mehrere Schaltkreise, das Integrieren von heutzutage nötiger Notbeleuchtung und / oder Rauchmeldern.
Es handelte sich beim Deutschen Theater um eine Größenordnung von rund 100 Decken- und Wandleuchten unterschiedlichster Bauformen, sowie 10 Kronleuchter. Hinzu kamen 2 Kronleuchter mit ca. 3 Metern Höhe und einem Durchmesser von 1,80 m, welche aufgrund ihrer Dimensionen nur vor Ort überarbeitet werden konnten. Die Kristallbehänge und Gläser wurden zur gründlichen Reinigung komplett demontiert. Hiernach konnten die Messingarme des Kronleuchters teilweise demontiert und zur weiteren Bearbeitung in die Werkstatt transportiert werden. Soweit es möglich war, sind die neuen Zuleitungen und Fassungen für die neue elektrische Verdrahtung mit innenliegend 39 Stück Fassungen E 27 und außen umlaufend 36 Stück Kerzenfassungen vorkonfektioniert worden. Die mehrarmigen Messingwandleuchten und Deckenleuchten wurden behutsam demontiert, die Oberflächen aufgearbeitet und deren elektrische Verdrahtung inklusive der Fassungen komplett erneuert. Anschließend erfolgte die Einlagerung der Leuchten bei Hahn-Licht bis zur Fertigstellung des Bauvorhabens.
U-Bahnhof Heidelberger Platz, Berlin
In den sehr hohen Deckengewölben des Bahnhofes hängen denkmalgeschützte Pendelleuchten, welche jeweils mittels einem Pendel und 4 Ketten im Kreuzgewölbe befestigt sind. Die große Bauhöhe erschwert hier stets die erforderlichen Wartungsarbeiten an den denkmalgeschützten Leuchten enorm, zumal sämtliche Arbeiten lediglich während der nächtlichen Betriebsruhe ausgeführt werden können.
Die ursprüngliche Lampenbestückung war 8 x 36 Watt TC-L, betrieben mit konventionellen Vorschaltgeräten, sowie zur Anstrahlung des Deckengewölbes 2 x 70 Watt HSE. Mit einer nur 42 Watt höheren Leistungsaufnahme je Leuchte sorgt das innovative elektrodenlose Lampensystem ENDURA ( Systemlichtausbeute > 75 lm/W ) der Firma OSRAM für eine außerordentlich verbesserte Ausleuchtung des Bahnhofes nach der Restaurierung. Zusätzlich konnte die Farbwiedergabe ( Ra > 80 ) deutlich verbessert werden.
Die extrem lange Lebensdauer des Systems ( 60.000 h ) ermöglicht eine Verlängerung der notwendigen Wartungsintervalle auf 5 Jahre. Hahn-Licht übernahm in Zusammenarbeit mit OSRAM die notwendigen technischen Prüfungen, sowie die Laborprüfungen für den optimalen Betrieb der Lampensysteme und baute die Leuchten derart um, dass nun 3 x 150 Watt ENDURA-Lampen und eine Philips QL-Lampe 85 W ( im aufgeflanschten Leuchtendom ) den Leuchtenkörper hell erstrahlen lassen. Durch die Brennlagenunabhängigkeit der Lampen konnten diese vertikal zu der Mittelachse der Leuchte eingebaut werden.
Im Rahmen der Sanierung der Leuchten wurde außerdem für den einfacheren Lampenwechsel eine zweite Revisionstür angepasst, sowie die bereits vorhandene Tür umgebaut. Beide Türen lassen sich nun leicht nach unten abklappen und ermöglichen den gefahr- und problemlosen Zugang zu den Lampen.
Zur Restaurierung der Leuchten gehörte des Weiteren die komplette Neuverglasung mit einem speziellen diffusen Kunststoff, welcher nach mehreren Erprobungen ausgewählt wurde, sowie die komplette Neulackierung des Leuchtenkorpusses.


